Erinnerungen

Erinnerungen sind Schätze!

Vielleicht kostbarere Schätze als vieles andere, was wir besitzen.
Aber diese Erinnerungen sind häufig nur in unserem Kopf und damit besteht die Gefahr, dass sie unwiderruflich verloren gehen, wenn wir einmal sterben und sie nicht rechtzeitig weitergeben.

Diese Schätze möchte ich bergen; möchte ich retten.

Für mich habe ich das schon in vielen Varianten getan.

  • Aber vielleicht haben auch Sie Geschichten, von denen Sie sagen: sie sollten nicht vergessen werden
  • Oder Sie haben in Ihrem Freundes- oder Familienkreis jemanden, von dem Sie sagen: seine, ihre Geschichte muss unbedingt erzählt oder bewahrt werden.

Genau um diese Geschichten geht es. Es sind Geschichten, die nicht für das Geschichtsbuch gedacht sind, sondern für die Menschen, die uns wirklich nahe und wirklich wichtig sind. Unsere Kinder, unsere Enkel, unsere engsten Freunde und Wegbegleiter.

Was aber bleibet – von mir

Was bleibet aber – stiften die Dichter.
So sagte das seinerzeit Friedrich Hölderlin in seinem ganz berühmten Gedicht Andenken.
Was aber bleibet, also leicht verändert, klingt in seinem etwas altertümlichen Konjunktiv – bleibet – auch sehr poetisch.

Jetzt bin ich kein Dichter. Aber ich glaube, dass dieses Was aber bleibet auch andere Weiterführungen zulässt.

Zum Beispiel:

  • Was aber bleibet – von mir? Oder:
  • Was aber bleibet – von einem geliebten Menschen? Oder:
  • Was aber bleibet – von dem, was mir mein Vater, meine Mutter, meine Groß- oder Urgroßeltern hinterlassen haben?

Meine persönliche Antwort auf diese Fragen sind kleine Filme – Erinnerungen an das, was das Leben ausgemacht hat – jenseits von Arbeit, von Berufes oder jenseits dessen, was wir rein materiell besitzen.

Und die unserer Familie und unseren Freunden als unser digitales Erbe mit einem Klick zugänglich sind.