Die Tonspur
Das gesprochene Wort
Für die meisten Filme ist die Tonspur, also das gesprochene Wort, die Grundlage für alles, was folgt. Denn eine Geschichte wird lebendig und authentisch durch die Person, die sie mit ihren eigenen Worten erzählt.
Ein Mikrofon ist damit das wichtigste Utensil.
Wie war das eigentlich damals…
Manchmal ergibt sich das vertraute Gespräch ganz zwanglos. Zum Beispiel am Kaffeetisch, wenn ein Geburtstag oder ein Jubiläum gefeiert wird. Und dann die Frage aufgeworfen wird:
| Was ich dich schon immer fragen wollte, Mama, wie war das eigentlich… Oder Was hat es eigentlich mit dieser Urkunde auf sich, Papa? Oder. Was bedeutet eigentlich dieses Foto, Oma? Und bevor die Antwort kommt, schnell das Mikrofon aufstellen: „Bevor Du anfängst: Ich würde das gerne aufnehmen. Für später. Ist das ok für Dich?“ | ![]() |
Erzähl doch mal…
Etwas weniger zwanglos sind organisierte Treffen, ebenfalls im kleinen privaten Kreise.
![]() | „Wir würden gerne mal mehr über Deine Reise an den Amazonas erfahren. Hättest Du am Mittwoch Zeit? Wir würden das gerne aufzeichnen. Ich würde Mikro und Kamera mitbringen. Du erzählst immer so schön…“ Und schon kommt die Geschichte ganz von alleine. |
Ein Interview
Natürlich ist auch das klassische Interview ein sehr guter Weg, über ein Thema, das einem am Herzen liegt, zu berichten.
Das Selbstgespräch
Schwerer, aber auch mit Übung und Routine zu meistern, ist das Selbstgespräch.
![]() | Das Selbstgespräch ermöglicht es, vorbereitete Text abzulesen. Das hat große Vorteile, aber auch Nachteile, denn abgelesene Texte klingen künstlich und steril. Die Kunst besteht darin, so natürlich zu schreiben und dann zu lesen, als wäre einem die Geschichte gerade spontan eingefallen. |




